Am vergangenen Samstag (14.12.) fand für die geförderten Projekte der Expertenworkshop zum Thema Fundraising statt, der einiges an Handwerkszeug und Wissen vermitteln konnte.

Wir und die ProjektmacherInnen hatten Glück: Wir konnten für den Workshop Tina Keeling gewinnen, die durch ihre in über 10 Jahren gesammelte Erfahrung als Fundraiserin, Beraterin und Dozentin den Workshop sehr gut gestalten konnte. Bereits im ersten Jahrgang hat sie auch das Projekt Gemeinwohlwohnen unterstützt.

Ziel des Workshops war, Grundlagen zum Fundraising zu vermitteln, das gesamte Spektrum der Möglichkeiten dafür kennenzulernen, aber auch direkt mit der Planung am eigenen Projekt zu beginnen. Es wurde beispielsweise schnell klar, dass es bei Fundraising nicht nur um Geld geht, sondern um Beziehung und Menschen: Die Projekte wurden zum Nachdenken darüber angeregt, wie man die Perspektive des Gegenübers einnehmen kann und dessen Bedürfnisse und Wünsche mitdenkt. Ebenso stellte Frau Keeling dar, dass Projekte – aber auch deren Vertreter vorbereitet sein müssen fürs Fundraising. Vorbereitet sein heißt beispielsweise, in der Lage zu sein, potenziellen Unterstützern das Projekt und dessen Mehrwert in Kurzform wiederzugeben – der berühmte Elevator-Pitch.

Wie man sein Netzwerk fürs Fundraising arbeiten lässt, kreative Anlässe nutzt oder Öffentlichkeit erzeugen kann – anhand von praktischen Beispielen ließen sich verschiedene kreative Möglichkeiten erlernen. Und von der Fundraising-Pyramide über das Beteiligtenuniversum bis zu Check-Listen bot der Workshop dedizierte Werkzeuge, die den Projekten ermöglichen, ihren individuellen Fundraisingplan zu erarbeiten.

Am Ende eines vollen Workshops wurde klar: Fundraising ist mehr als nur Finanzen und Fundraiser bringen ganz viele unterschiedliche Qualitäten unter einen Hut, sie sind quasi die Eierlegende Wollmilchsau (die Frau Keeling als Maskottchen auch mitgebracht hat – siehe Bild 🙂 )